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Emil Scheid    Klassische Reitkunst

Gymnastizierung des Pferdes

Reitkunst ist die Kunst der Ausbildung und Gymnastizierung des Pferdes auf der Grundlage und im Einklang mit den wissenschaftlichen und erfahrungsmäßigen Erkenntnissen von der Anatomie, Physiologie und Psychologie des Pferdes mit dem Ziel sowohl die körperlichen Kräfte als auch die mentalen und seelischen Kräfte des Pferdes zu fördern und zu stärken.

Die Gymnastizierung des Pferdes nach den den Lehren der Reitmeister
Gustav Steinbrecht und François Robinchon de la Guérinière ist die beste Gymnastizierung, die man einem Pferd mitgeben kann. Die Ausbildung nach diesen Lehren ist auch das Beste "Medizinische Reiten" die man einem Pferd bieten kann. Leider ist das Wissen um die Lehren dieser Meister fast völlig in Vergessenheit geraten oder sie wird fast ständig völlig verfälscht und ins Gegenteil verkehrt, und leider auch von denen, die sich angeblich auf diese Meister berufen.

Durch die richtige Arbeit und die korrekte Gymnastizierung wird die körperliche und seelische Gesundheit des Pferdes gefördert und gestärkt, so dass es sein volles Potential entfalten kann und dabei gesund und leistungsfähig bleibt.

Die richtige Arbeit und Gymnastizierung mit dem Pferd bewirkt einen optimalen Aufbau der richtigen Muskulatur und macht das Pferd kräftig,

optimal geschmeidig und beweglich und schont dabei die Gelenke,

Sehnen und die Wirbelsäule.

Selbst kranke, ungünstig gebaute und schwache Pferde können durch

die richtige Gymnastik leistungsfähig werden.
 

Falsche Arbeit mit dem Pferd dagegen schädigt die körperlich und seelische Gesundheit des Pferdes und führt unter anderem zu Problemen im Rücken

und zu Verspannungen der Muskulatur, und auch zu Schäden an Muskulatur, Bändern, Sehnen und Gelenken.

Sehr selten, um nicht zu sagen, fast nie, sieht man ein Pferd das nach den Lehren der Meister als korrekt Gymnastiziert geslten kann.

Die überwiegende Mehrzahl der Pferde wird durch falsche Arbeit und

fehlerhafte Gymnastizierung frühzeitig zu halben oder ganzen Invaliden gemacht.  Falsche Arbeit mit dem Pferd führt zur Überbelastung der Muskulatur, Bänder, Sehnen und Gelenke und zu Schäden an denselbigen.
Gymnastik ist nur nützlich, wertvoll und sinnvoll, wenn sie korrekt und richtig ausgeführt wird. Falsch ausgeführte Gymnastik hat schädliche Folgen für die Gesundheit.  Dies gilt nicht nur bei den Menschen sondern genauso bei den Pferden.

Die korrekte und richtige Biegung und Stellung des Pferdes sind Vorraussetzung und Grundlage einer sinnvollen Gymnastizierung. Dies gilt insbesondere auch für die richtige Stllung und Biegung des Pferdes im Schulterherein und den anderen Lektionen auf mehreren Hufschlägen. Ohne die richtige Biegung und Stellung sind alle Übungen sinn- und wertlos. Äusserst selten jedoch sieht man Pferde korrekt und in der richtigen Stellung und Biegung gearbeitet.


Richtiges Schulterherein ist das Fundament der gesamten Ausbildung und Gymnastizierung des Pferdes.
 

Schulterherein und die anderen Lektionen auf mehreren Hufschlägen, auch Seitengänge genannt, sind eine hervorragende Gymnastik, wenn sie korrekt ausgeführt werden. Wenn diese Lektionen jedoch fehlerhaft oder völlig falsch ausgeführt werden, sind sie nicht nur sinnlos, sondern äusserst schädlich für die Ausbildung und die Gesundheit des Pferdes.

Äusserst selten jedoch sieht man die Lektionen im Schulterherein und in den "Seitengängen" sinnvoll und korrekt ausgeführt.

Falsch ausgeführte "Seitengänge" schädigen unter anderem auch Wirbelsäule,  Bänder, Sehnen und Gelenke und können zu Erkrankungen wie Spat, Kissing Spines,  und anderen Schäden in diesen Bereichen führen.

 

Die korrekte Ausführung der Übungen ist entscheidend für das

Wohlergehen und die Gesundheit des Pferdes.

Aus diesem Grunde ist die korrekte Ausführung der Übungen ganz entscheidend darüber ob die Übung überhaupt sinnvoll ist für das Pferd.
 

Wer in der Lage ist, sein Pferd korrekt nach den Lehren der Meister in den "Seitengängen" bis zur Vollendung auszubilden, der kann dem Pferd auch eine sinnvolle , korrekte Piaffe und Passage lehren ohne mit der Gerte an dem Pferd herumzuklopfen. Dies geht im übrigen auch ganz klar, eindeutig und unmissverständlich aus den Lehren der Meister hervor.

Kein Wunder also, dass man fast nie eine korrekte Piaffe oder Passage sieht, da man ebenfalls fast nie ein korrekt gymnastizierts Pferd sieht.


Hilfszügel oder Hilfsmittel wie Schlaufzügel, Dreieckszügel, Stoßzügel, sonstige Hilfszügel oder Ausbinder, Longierhilfen, Body-Former, DIPO Trainer, Gogue, Chambon und alle anderen sonstigen Hilfsmitteln - egal wie sie auch heißen, werden selbstverständlich nicht benutzt.

Derartige Hilfsmittel machen eine korrekte Gymnastik unmöglich und sind niemals ein Ersatz für eine korrekte Gymnastizierung und Ausbildung des Pferdes.

Alle diese Riemen und Hilfsmittel sind ohne jeglichen Nutzen,

können aber großen Schaden anrichten.

Zu glauben, man könne, durch benutzen von derartigen Hilfsmitteln,

es sich ersparen zu lernen wie man korrekt und sinnvoll

mit dem Pferd arbeitet, ist ein großer, weitverbreiteter Irrtum.

 

Der bedeutendste Reitmeister Guérinière  bringt es auf den Punkt wenn er sagt:

„All diesen Riemen spreche ich jeglichen Nutzen ab. Ein Ausbilder, der es nötig hat bei der Ausbildung des Pferdes derartige Hilfsmittel zu benutzen, sollte lieber den Beruf wechseln.“

Viele Pausen machen und ausgiebig Loben, das ist Balsam für die Seele des Pferdes, fördert Arbeitslust, Losgelassenheit und Vertrauen und ist unverzichtbar

um körperliche und mentale Verspannungen zu vermeiden und ist damit unerlässlich um das Ausbildungsziel zu erreichen.

Das Pferd sollte häufig und ausgiebig gelobt werden. Die Disziplinierung des Pferdes sollte stets kurz, angemessen und fair sein und nur dann erfolgen,
wenn es wirklich erforderlich ist.

Heilgymnastik

 

Wie bei den Menschen, so können auch bei den Pferden

krankhafte Zustände im Rücken und den Gliedern

nur durch eine gezielte Gymnastik nachhaltig

und dauerhaft geheilt oder verbessert werden.

Die Gymnastizierung muss absolut korrekt ausgeführt werden:

deshalb geht man zur Krankengymnastik.

Und genau das mache ich mit den Pferden:

gezielte Gymnastik, individuell auf das jeweilige Pferd abgestimmt.
Für Pferde mit Problemen wird diese Gymnastizierung

zur Heilgymnastik.

 

Begleitende Maßnahmen wie Osteotherapeutische Behandlung

und Physiotherapeutische Behandlung sind

dabei sehr wertvoll und oft unverzichtbar.

Sie behandeln jedoch nur die Symptome.

Nur mit der richtigen Gymnastik und dem richtigen Training

kann ein dauerhafter Erfolg erzielt werden.

Die richtige Gymnastik behandelt nicht nur die Symptome,

sondern geht an die Ursachen der Probleme

und verbessert dauerhaft die gesamte Konstitution des Pferdes.
Auf diese Weise kann das Pferd befähigt werden

sein Potential voll zu entfalten und fit und leistungsfähig

bis ins hohe Alter zu bleiben.

 

 

Heilgymnastik:

gezielter Aufbau der richtigen Muskulatur

Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft fördern

Körperliche Schwächen ausgleichen

Verspannungen und Blockaden im Rücken lösen

Den Rücken locker und geschmeidig machen

Hilfe bei Kissing Spines

Hilfe bei Problemen mit den Knien

Gymnastik für Stuten nach einem Fohlen

usw. .........

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