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  Emil Scheid      Reitkunst  Horsemanship

  Bodenarbeit

Bei der Bodenarbeit orientiere ich mich an den Grundsätzen der Meister.

Nur solche Übungen lasse ich das Pferd ausführen, die eine sinnvolle, fördernde Auswirkung auf die Gesundheit und Ausbildung des Pferdes haben.

Übungen, die wertlos sind, oder sogar schädliche Auswirkungen auf die Gesundheit des Pferdes haben, lasse ich das Pferd nicht machen.

Es gibt viele weitverbreitete Übungen und Methoden, die nicht nur wertlos sind, sondern sogar schädlich sind für die Gesundheit und Ausbildung des Pferdes.

Wem das Wohl seines Pferdes am Herzen liegt, der sollte die Auswirkungen der Übungen sorgfältig überprüfen und nicht alles nachmachen, nur weil es die anderen ja auch machen.

Für die Bodenarbeit wird ein geeigneter Kappzaum verwendet. Mit einem Halfter, Knotenhalfter oder anderen Zäumen ist eine Gymnastizierung nicht möglich.

Losgelassenheit

 

Durch die Arbeit am Boden erhält das Pferd seine Grunderziehung.  Gleichzeitig wird das Pferd dabei auf das Reiten vorbereitet. Wenn das Pferd genügend fortgeschritten ist erhält es am Boden eine grndlegende Gymnastizierung.

Durch entsprechende Übungen entwickelt sich Losgelassenheit, Vertrauen und Respekt, was eine notwendige Voraussetzung für den Gehorsam ist. Losgelassenheit, Vertrauen, Respekt und Gehorsam sind notwendig um  Harmonie  und Leichtigkeit zu erreichen.

 

 

Respekt

Vertrauen

 

Auch bei der Bodenarbeit gehe ich individuell auf das Pferd ein. Ich achte darauf, dass das Pferd sich wohlfühlt bei mir und durch meine Arbeit Losgelassenheit und Vertrauen entsteht. Ziel ist ein Pferd, das gerne mitarbeitet, mir voll vertraut  und keine Angst vor mir hat. Denn Angst ist ein Zeichen für die Abwesenheit von Vertrauen.

Angst zerstört die Losgelassenheit und führt unweigerlich zu einem verspannten und unzufriedenen Pferd und damit auch zu gesundheitlichen Schäden.

 

 

Gehorsam

Wenn ich spüre, dass das Pferd bereit dazu ist, beginne ich mit der Gymnastizierung an der Hand und an der Longe. Mit dieser Arbeit

baue ich gezielt die Muskulatur des Pferdes auf und fördere

gleichzeitig das Vertrauen und den Gehorsam. Auf diese Weise

wird das Pferd auf das Reiten vorbereitet und befähigt

leichter und besser auf die Hilfen des Reiters einzugehen.

Die Bodenarbeit kann auch dann ein wichtiger Bestandteil

bei der Ausbildung sein, wenn das Pferd schon geritten wird.

Für die Arbeit am Boden verwenden ich einen Kappzaum, Longe, Peitsche und Gerte. Andere Mittel wie Ausbinder oder andere derartige Hilfsmittel werden nicht benutzt. Ausbinder, Hilfszügel, Longierhilfen, Body-Former, und alle anderen sonstigen Hilfsmitteln - egal wie sie auch heißen,

sind kein Ersatz für die korrekte Gymnastizierung des Pferdes.
Sie sind ohne jeglichen Nutzen, können jedoch großen Schaden anrichten.

Das gleiche gilt auch beim Reiten.

Bild Unten

Martina mit Moreno Pluto Biondella im Schulterherein im Schritt im Unterricht. Der/die Schüler/in kann sich besser auf das Üben der Hilfengebung konzentrieren, wenn das Pferd die Übung schon bei der Bodenarbeit gelernt hat und dann auf diese Weise unterstützt wird. Der Schüler spürt dabei von Anfang an, wie diese Übung richtig ausgeführt wird und wie es sich dabei anfühlen soll.

Moreno Pluto Biondella im Schulterherein mit Martina

Bild Unten

Übung zur Piaffe an der Hand mit dem weit fortgeschrittenen Pferd

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