| Leichtheit,
Losgelassenheit - der vergessene Grundsatz | ||||||||
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Die echte Leichtheit und Losgelassenheit ist nicht ein End - Ziel der Ausbildung sondern eine unverzichtbare Voraussetzung bei der Arbeit mit Pferden von Anfang an und in allen Stufen der Ausbildung des Pferdes. Eine Arbeit ohne Leichtheit und ohne Losgelassenheit ist nicht nur wertlos sondern schädlich. Echte Leichtheit ermöglicht eine unmittelbare Kommunikation mit dem Pferd, von der manche träumen, die meisten jedoch nicht einmal erahnen, dass dies möglich ist. Reiten wird zu einem einzigartigen Vergnügen und Erlebnis. Reiten mit Leichtheit hängt nicht ab von der Rasse oder Größe des Pferdes, wie manche irrtümlich meinen, sondern von den Fähigkeiten und der Ausbildung des Reiters. Die echte Leichtheit ermöglicht es dem Pferd alle Lektionen und Bewegungen losgelassen, im Takt und voller Energie ohne jegliche Verspannungen oder Blockaden in Muskeln oder Gelenken auszuführen, das Pferd kann sein Potential in vollem Glanz mit freudigem und stolzen Selbstbewusstsein entfalten. Wie man zur echten Leichtheit gelangt ist zentrales Thema in meinem Unterricht. Unabdingbare Voraussetzung ist eine leichte, gefühlvolle Hand des Reiters. Voraussetzung für eine leichte gefühlvolle Hand ist ein ausbalancierter, natürlicher, losgelassener Sitz , der das fühlende Eingehen in die Bewegungen des Pferdes ermöglicht. Dies ist nur möglich mit einem äußerst fein ausgebildeten Körpergefühl. Gezielte Übungen, die von mir entwickelt wurden, helfen dabei, dieses Körperbewusstsein zu erlangen. Nur wer sein Pferd wirklich liebt, wird sein Ego überwinden können und in der Lage sein, diesen Weg zu gehen. Der Weg zur echten Leichtheit erfordert Geduld, Lernbereitschaft, Zeit, Mut, Ausdauer, und das entsprechende Wissen. Die Hilfengebung und die Ausbildung des Pferdes nach den Lehren der Meister unterscheidet sich ganz erheblich von dem, was allgemein üblich ist. Manche haben wohl die gute Absicht mit Leichtheit und Losgelassenheit zu Reiten. Jedoch, der gute Wille alleine reicht nicht aus. Viele meinen es gut mit ihrem Pferd, werden jedoch durch Unwissenheit und falsche Anleitung in die Irre geführt. Tatsache ist: Obwohl sich "eigentlich" sehr viele auf die obengenannten Meister berufen - z.B. die FN, Show-Reiter und "möchtegern" Barock - Reitmeister, obwohl viele behaupten, sie seien "klassisch" ausgerichtet und gymnastizieren das Pferd, sieht man äusserst selten ein Pferd, dass nach den Lehren dieser Meister als ausgebildet und geritten gelten kann. Tatsächlich sind die Lehren und Grundsätze dieser Meister in Vergessenheit geraten und werden ins Gegenteil verdreht. Im Jahre 1958 wurden bedauerlicherweise der Begriff der Leichtheit und die Kriterien derselben aus dem Reglement für Dressurprüfungen gestrichen. Das Wissen und die Praxis um die Ausbildung des Pferdes mit Leichtheit und Losgelassenheit ist aus diesem Grunde völlig in Vergessenheit geraten. Reiten mit Kraft und Gewalt ist , - leider - , zum "Normalen" geworden und wird offiziell unterrichtet und gelehrt und von den Zuschauern und Kommentatoren bejubelt und als Vorbild hingestellt. Was es heißt und bedeutet, fein und mit leichter Hand zu Reiten, und welche Kriterien dabei erfüllt sein müssen, ist völlig in Vergessenheit geraten. Wie man zur echten Leichtheit gelangt ist zentrales Thema in meinem Unterricht. | ||||||||
| Reiten
mit Leichtheit fördert das seelische und körperliche Wohlbefinden des
Pferdes, das Potential des Pferdes kann sich in vollem Glanz entfalten. Leistungsfähigkeit
und die Leistungsbereitschaft bleiben bis ins hohe Alter erhalten. Fehlt die Leichtheit, dann führt das zu Blockaden und Verspannungen, die sehr oft zu körperlichen und seelischen Schäden führen. Verspannungen zu erkennen, sie durch richtige Arbeit zu lösen oder erst gar nicht entstehen zu lassen ist deshalb die Aufgabe des verständigen, einfühlsamen Reiters, der nach klassischen Grundsätzen arbeitet. Bild unten: Das Übliche, sehr oft zu sehen: Reiten mit Kraft, heruntergezogene, heruntergeriegelte, festgehaltene, verspannte Pferde. | ||||||||
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| Kennzeichen
der Verspannung: Das Pferd geht hinter dem
Zügel, die Kruppe ist nach hinten herausgestellt,
der Rücken ist weggedrückt, das
Vortreten der Hinterhand ist blockiert. Das Pferd geht mit schleppender
Hinterhand, die auch noch am Boden entlang schleift.
Diese weitverbreitete und offiziel gelehrte Art zu Reiten führt zwangsläufig
zur systematischen Schädigung des Pferdes. Woran man Verspannungen erkennt und welche, oftmals schwere, körperliche und seelische Schäden sie dem Pferd zufügen, wie sie entstehen und wie man sie vermeidet ist ein wesentliches Thema im Unterricht. In meinem Unterricht erkläre ich diese Zusammenhänge ausführlich und anschaulich. | ||||||||
| Welches
sind die Zeichen der Verspannung, oder - worauf sollte man achten, wenn man Schaden
von seinem Pferd fernhalten möchte? Auch diese Punkte sind ein wesentlicher Bestandteil meines Unterrichts. | ||||||||
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